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Geldanlage Edelmetalle

Im Gegensatz zu Währungen sind die Edelmetallpreise nicht von massiven Preisschwankungen betroffen. Die Finanzkrise in den europäischen Ländern bewegt daher viele Anleger dazu, ihr zur Verfügung stehendes Kapital in Gold und Silber zu investieren. Aber auch andere Edelmetalle wie Platin oder Palladium ist bei Anlegern sehr beliebt. Da Sachwert immer den Geldwert schlägt, bedeutet die Geldanlage Edelmetalle für Investoren einen besonderen Inflationsschutz und eine sichere langfristige Geldanlage.

Geldanlage Edelmetalle sicher?

Da aber Gold und Silber als Barren oder Münzen keine Zinserträge einbringen sind die Anleger auf Kursgewinne angewiesen. Die Edelmetallpreise sind allerdings wieder an Währungen gekoppelt. Dies macht sich besonders beim Gold bemerkbar, da diese Preise weltweit in Dollar gehandelt werden. Wenn daher der Dollar an Wert gewinnt fallen in der Regel die Edelmetallpreise. Gleiches gilt für Silber. Der Preis für eine Feinunze hat sich zwar in den letzten vier Jahren verdoppelt ist aber auch in den letzten Monaten wieder gesunken. Die Rohstoffpreise für Palladium und Platin sind trotz des gestiegenen Dollarkurses gestiegen. Auch bei diesen Metallen besteht daher ein hoher Inflationsschutz.

Wer als Geldanlage Edelmetalle kaufen möchte, sollte bedenken das der physische Ankauf Kosten verursacht. Zu den Kosten für ein Schließfach bei der Bank wird ein Aufgeld verlangt, das zusätzlich in die Edelmetallpreise eingerechnet wird. Das Aufgeld wird für die Bereitstellung und die Verarbeitung erhoben. Mehrwertsteuern entfallen auf Goldbarren nicht, wenn sie aus 900/1000 Anlagegold hergestellt sind. Münzen aus Gold müssen allerdings als Zahlungsmittel anerkannt sein. Ansonsten fällt die hierzulande geltende Mehrwertsteuer von 19 Prozent an. Für Platin und Palladium wird der volle Mehrwertsteuersatz für Münzen und Barren fällig. Wer als Geldanlage Edelmetalle wählt und diese im eigenen Heim aufbewahrt hat zwar einen gewissen Inflationsschutz, muss sich aber ausreichend versichern.