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Geldanlage für Senioren

Bei der Geldanlage für Senioren geht es darum, den eigenen Lebensabend finanziell sicher bis angenehm abzupolstern und möglichst noch etwas zu hinterlassen. Ein prekäres Problem angesichts der EZB Nullzinspolitik ist allerdings das Sicherheitsdenken älterer Menschen: Allzu gern würden sie ihr Geld auf ein Sparbuch oder Festgeldkonto schaffen, während sie Aktien eher meiden. Aber so kann die Geldanlage für Senioren heute nicht mehr funktionieren.

Geldanlage für Senioren: Rendite beachten

Es bedarf keiner großen Rechenkünste, um sich bei den im Jahr 2016 möglichen Anlageformen den Ertrag einer jeden Geldanlage auszurechnen. Die realen Renditen liegen heute manchmal bei 0,0 %, wenn beispielsweise ein Sparbuch niedriger als die Inflationsrate verzinst wird. Sie können aber auch bei kluger Aktieninvestition um acht Prozent jährlich erreichen. Was ergibt sich daraus für eine Rechnung bei der Geldanlage für Senioren? Bei 100.000 Euro vorhandenem Vermögen und 1.000 Euro Entnahme monatlich reicht das Geld bei

Geldanlage für Senioren
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Die Bedeutung einer Geldanlage für Senioren erschließt sich übrigens aus der Demografie, denn: Die Deutschen leben wie alle BürgerInnen in westlichen Industriestaaten so lange wie noch nie. Wenn sie bei ihrer Geldanlage etwas falsch machen, gefährden sie ihre Existenz und riskieren, dass ihre Kinder für sie einspringen müssen. Kluge Rentner investieren inzwischen in Aktien, doch diese Gruppe ist noch klein. Gerade die über 65-Jährigen gelten als ganz besonders sicherheitsorientiert und möchten in ihrem Alter nichts mehr riskieren. Bis zu Beginn der 2000er Jahre war dieser Standpunkt auch nicht verkehrt, bei der Geldanlage für Senioren genügten damals wirklich ein Sparbuch oder das Festgeld. Wenn auch noch das Häuschen abbezahlt war, hatten die Ruheständler praktisch keine finanziellen Sorgen mehr. Doch die Zeiten haben sich geändert.

Wie lange soll die Geldanlage für Senioren reichen?

Ein Ruhestand, das sollten Rentner wissen, dauert im Schnitt von 2016 an gerechnet um 20 Jahre. Das war vor einem halben Jahrhundert noch anders, man rechnete damals mit zehn Jahren. Da nun die Zinsen auf einem historischen Tief notieren, gilt es, das Geld mit Bedacht anzulegen. Gleichzeitig hat die Geldanlage für Senioren den handfesten Hintergrund, dass die Renten ja längst nicht mehr reichen. Eine Anlage auf dem Girokonto oder Sparbuch gilt daher als vollkommen unzeitgemäß. Bestenfalls 30 % sollten Rentner noch auf diese todsichere Weise anlegen, der Rest des Geldes muss arbeiten. Eine kluge Geldanlage für Senioren sollte daher nach Expertenmeinung heute auf Dividendenaktien setzen. Diese können bei vernünftiger Wirtschaftsentwicklung um acht Prozent jährlich im Wert steigen, gegen allzu herbe Verluste (Crash-Szenario) können sich die betagten Aktionäre mit einem Stopploss absichern. Die Dividende allein kann zwischen 2,0 - 2,5 % jährlich einbringen, in günstigen Fällen auch mehr. Das wäre die vernünftigste Geldanlage für Senioren, so die vorherrschende Meinung aller Experten.