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Factoring Mittelstand

Die Vorteile des Factorings für den Mittelstand: Das Finanzinstrument "Factoring" gewinnt immer mehr an Popularität. Sogenannte Factoring-Institute lösen die klassischen Kreditgeber, wie Banken, zunehmend ab und spielen eine immer größere Rolle im Finanzierungsmix der Unternehmen. Dabei sind es gerade die mittelständischen Unternehmen, die vom Factoring Gebrauch machen. Was genau sich hinter dem Begriff des Factorings verbirgt, welche Vorteile sich ergeben und warum gerade das Factoring für den Mittelstand sich großer Beliebtheit erfreut, erfahren Sie in diesem Artikel.

Was ist Factoring?

Im Rahmen des Factorings verkauft ein Unternehmen seine offenen Positionen aus Warenlieferungen oder Dienstleistungen beispielsweise an ein Factoring-Institut, den sogenannten Factor. Der Factor tätigt anschließend eine Auszahlung der offenen Positionen an das Unternehmen. In der Regel ist es üblich, dass hier nicht der volle Betrag, sondern zunächst ein Anteil der Forderungen, ausgezahlt wird. Somit stehen dem Unternehmen sofort liquide Mittel zur Verfügung. Die Vorteile dieses sofortigen Liquiditätszuwachses liegen auf der Hand. Wenn das Unternehmen vor Inanspruchnahme des Factorings regelmäßig nicht in der Lage war, Skonto auszuüben, ist dies nun problemlos möglich. Doch das sind nicht die einzigen Kosten, die eingespart werden können. Darüber hinaus kann das Unternehmen im Zuge des Factorings seinen Kunden vereinfacht Zahlungsziele gewähren - ein nicht zu unterschätzender Wettbewerbsvorteil! Bonitätsbeurteilungen werden verbessert und auch das unternehmensinterne Personal des Mahnwesens wird entlastet und auch mögliche Überziehungsgebühren aufgrund verspäteter oder nicht eingehender Forderungszahlungen gehörten der Vergangenheit an. Zudem ist der Forderungsausfall versichert, was gerade mittelständischen Unternehmen oft erhebliche Kosten einsparen lassen. Natürlich werden durch das Factoring nicht nur Erträge erzielt. Da auch der Factor sich finanzieren muss, entstehen seitens des Unternehmens im Rahmen des Factorings dementsprechend auch Kosten. Diese Kosten umfassen in der Regel eine Gebühr für die Übernahme und Verwaltung der Forderung und des damit verbundenen Ausfallrisikos sowie Zinsen für die Forderung selbst. In der Regel reichen die entstehenden Einsparungen durch das Factoring aber aus, um die Gebühren mehr als nur zu kompensieren, sodass nicht nur das Risiko des Ausfalls der Forderung abgegeben wird, sondern auch gleichzeitig ein Gewinn aus dem Geschäft generiert werden kann. Gerade für mittelständische Unternehmen eignet sich dieses Finanzierungsinstrument hervorragend, da sie oft nicht über die Mittel verfügen, um viele verzögerte oder ausfallende Forderungen zu verkraften.

Sie sehen also, dass das Factoring nicht zu Unrecht an Popularität gewinnt. Die Vorteile liegen klar auf der Hand und gerade für Mittelständler stellt das Factoring ein geeignetes Instrument dar, um die eigene Existenz zu sichern oder gegebenenfalls sogar Gewinne zu generieren.